Freitag, 10. August 2012

Dem heiligen Blut Christi dienen

Die Kirche von Rom stellt uns heute den Triumpftag des heiligen Laurentius vor Augen:

den Tag, an dem er die Welt verspottete, während sie wütete;
an dem er die Welt verachtete, während sie schmeichelte;
an dem er auf doppelte Weise den Teufel besiegte, der ihn verfolgte.

Kathedrale San Lorenzo, Genua, Laurentius zeigt dem Kaiser die Armen

Wie ihr gehört habt, versah er in der Kirche das Amt des Diakons. In diesem Amt diente er dem heiligen Blut Christi. Für den Namen Christi vergoß er sein eigenes Blut.

Der heilige Johannes gibt offenbar eine Erklärung für das Mysterium des Herrenmahls, indem er sagt: "Wie Christus sein Leben hingeben hat für uns, so müssen auch wir für die Brüder das Leben hingeben."

So sah es auch der heilige Laurentius, er sah es und handelte danach. Was er an jenem heiligen Tag empfing, das stellte er wieder zur Verfügung. Er liebte Christus in seinem Leben und ahmte ihn nach in seinem Tod.

(Augustinus, aus einer Predigt zum Fest des heiligen Laurentius, Lesehore vom Fest)


Kathedrale San Lorenzo, Genua, Laurentius am Grill

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