Mittwoch, 23. August 2017

Rosa von Lima

Marienkrönung, l: Petrus Martyr, r: Hyazinth von Polen, Dominikanerkirche Wien


Isabella d´Oliva entstammte einer Familie spanischer Herkunft. Sie wurde 1586 in Lima/Peru geboren. Das kleine Mädchen, das wegen seiner Hautfarbe den Beinamen Rosa bekam, hatte sehr bald nur den einen Wunsch, der Welt zu entsagen. Zum Vorbild nahm Rosa sich Katharina von Siena, als sie mit 20 Jahren in den III. Orden des hl. Dominikus eintrat. Sie führte nunmehr ein Leben der Buße und des innigen Umgangs mit Christus, der Gottesmutter und den Heiligen.
Obwohl sie ganz zurückgezogen als Halbklausnerin im elterlichen Garten lebte, war sie von missionarischer Sorge für die Kirche erfüllt. Sie bangte um das Heil der Sünder und der Indios, für die sie gern ihr Leben hingegeben hätte. Ihren letzten Worte waren: "Jesus! Jesus! Mit mir!"
Rosa von der heiligen Maria starb am 24. August 1617. Nach der Heiligsprechung durch Papst Clemens X. am 12. April 1671 wuchs die volkstümliche Verehrung für die erste Heilige und Patronin Südamerikas.
(Proprium des Predigerordens)

Kapelle der hl. Rosa von Lima, Figur: Martin von Porres

Die Kapelle der 1671 heiliggesprochenen Dominikanerin Rosa von Lima (in der Wiener Dominikanerkirche) wurde zwischen 1671/76 ausgestaltet. Das ursprüngliche Altarbild wurde durch die Marienkrönung eines unbekannten Meisters der 2. Hälfte des 18. Jh. ersetzt.
Die Vitenbilder stellen dar: Engelerscheinung; Herzenstausch; mystische Vermählung; Geleit durch den Jesusknaben; nächtliches Gebet der Heiligen.
Den Altaraufbau flankieren die Figuren der Dominikanerheiligen Hyazinth von Polen und Petrus Martyr.
(aus dem Kirchenführer)

Engelerscheinung

Herzenstausch




Rosa von der hl. Maria fand in allen Dingen Anlass, den Schöpfer zu loben. Jeder Gedanke regte sie an, ihr Herz zu Gott zu erheben. Viele wollte sie die Geheimnisse des inneren Gebetes lehren. Wie sie deshalb ihre Seele durch Lesen guter Schriften nährte, so verbreitete sie auch geistliche Bücher und ermahnte die Priester, ihre Hörer und Beichtkinder zur Liebe zum Gebet anzuhalten. Unbeschreiblich war ihre Liebe zum Rosenkranz, bei dem sie inneres und äußeres Gebet verband. Sie glaubte, jeder Christ müsse den Rosenkranz mit dem Mund rühmen und im Herzen eingeprägt bewahren.

Der Freude, die die Liebe Gottes sie im Gebet verkosten ließ, stand die Bitterkeit entgegen, die aus der Erkenntnis des Bösen und der Sünde kam. Besonders wurde sie durch Schmähungen gegen die Kirche bewegt; ihr Eifer wurde dann entflammt, und sie schwieg dazu nicht. Aber ihr Tadel war meist mild und überzeugend ihr Flehen. Alle wunderten sich, dass die Jungfrau, die sonst gegenüber denen, die sie tadelten, schweigsam war, auch den geringsten Beleidigungen Gottes so schnell entgegentrat.
Die Andacht zu Jesus in der Eucharistie nahm den größten Teil ihres Lebens ein. An den Tagen, da das Altarsakrament feierlich angebetet wurde, verharrte sie unbeweglich im Gebet.

Der Gedanke an die Menschen, die sich nicht der Gnade des Glaubens erfreuten, und vor allem an jene, die in den weit ausgedehnten Gebieten Amerikas am Götzendienst festhielten, erfüllte sie mit Schmerz.  Das Mitleid mit ihnen ergriff sie, sie dachte beständig an sie, wollte alle Hindernisse beseitigen und wie mit Flügeln des Geistes herbei fliegen, um sie zu erleuchten und zu retten. Sie wollte gleichsam zu Fels und Stein werden, um für alle die Pforten zur Hölle zu verschließen.

Wenn sie mit Ordensleuten, besonders mit den Predigerbrüdern sprach, ermahnte sie diese mit leidenschaftlichem und aus dem Herzen kommenden Worten, dass sie sich mit ganzem Herzen dem Heil der Menschen widmen möchten. Sie war bekümmert, dass jene sich zu sehr spekulativen Studien hingaben und sagte, es wäre ihr lieber, sie würden den Schweiß, die Nachtwachen und Mühen, die ihnen der Erwerb der spekulativen Wissenschaft abverlangt, auf den so notwendigen Eifer verwenden, den Willen zur Gottesliebe zu entflammen.

Sie litt darunter, daß sie als Frau sich nicht so, wie es ihr sehnlichster Wunsch war, der apostolischen Aufgabe der Verkündigung des Evangeliums an die Ungläubigen widmen konnte. Um ihren Beichtvater für diesen heiligen Auftrag zu begeistern, erklärte sie sich bereit, die Hälfte all ihrer Verdienste abzutreten, um an den Früchten seines Apostolates teilzuhaben. Sie hatte auch daran gedacht und hätte es auch ausgeführt, wenn der Tod sie nicht daran gehindert hätte, einen kleinen Waisenjungen zu sich zu nehmen und ihn durch ihre Arbeit und die Almosen von anderen aufzuziehen. Denn sie hoffte, daß er mit Gottes Gnade die heiligen Weihen empfangen und sich der Verkündigung des Glaubens bei den Ungläubigen widmen könne.

(aus dem Heiligsprechungsprozeß)


mystische Vermählung

Jesus geleitet Rosa von Lima

Gebet der hl. Rosa von Lima, Dominikanerkirche Maria Rotunda, Wien

Gott, du Sehnsucht der Menschen,
du hast die heilige Rosa von Lima mit solcher Liebe an dich gezogen,
daß sie die Welt verließ und in harter Buße für dich allein lebte.
Hilf uns auf ihre Fürsprache, unseren Weg durch diese Welt so zu gehen,
daß wir dich, den unversiegbaren Quell der Freude, finden.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.

l: Kapelle der hl. Rosa von Lima, r: Kapelle des hl. Thomas von Aquin, Dominikanerkirche Wien

Dienstag, 22. August 2017

Maria Königin


Selig bist du, Maria;
du hast geglaubt,
was der Herr dir gesagt hat:
Mit Christus herrschest du auf ewig.
(Magnifikatantiphon zur Vesper)

Krönung Mariens, Peterskirche, Wien


Das Kuppelfresko der Wiener Peterskirche ist von Johann Michael Rottmayr in zwei Jahren (1713-14) fast alleine gemalt. Hauptthema ist die Krönung Mariens durch Gottvater und Gottsohn, der Hl. Geist schwebt darüber in der Laterne. Rundherum die Apostel, bekannte Heilige und Gestalten aus dem Alten Testament, die drei Erzengel und überall viele Engel.
(Homepage der Peterskirche)


Peterskirche Wien

Montag, 21. August 2017

Pius X. an die Priester über Gebet und Heiligkeit




Heiligkeit ist unmöglich ohne Gebet
13 Bekanntlich ist jedoch die Heiligkeit insofern durch unsern Willen bedingt, als dieser durch Gottes Gnadenbeistand gestärkt wird. Daher hat Gott selber im reichsten Maße vorgesorgt, dass uns seine Gnade, wenn wir es nur wollen, keinen Augenblick fehle. Dazu verhilft uns vor allem der Gebetseifer. Tatsächlich besteht zwischen Gebet und Heiligkeit eine so enge Wechselbeziehung, dass das eine ohne das andere unmöglich ist. Diesbezüglich entspricht die Behauptung des heiligen Johannes Chrysostomus vollkommen der Wahrheit: «Ich meine, es sollte jedermann klar sein, dass ein tugendhaftes Leben ohne die Hilfe der Gnade einfach unmöglich ist» (41). Seinerseits sagt Augustinus klar und bündig: «Fürwahr, recht zu leben versteht, wer recht zu beten weiß» (42). Die gleiche Lehre hat uns Christus selber durch wiederholte Ermahnungen und insbesondere durch sein Beispiel nachdrücklich eingeschärft, indem er sich entweder in die Wüste zurückzog oder allein auf Bergeshöhen stieg, um zu beten. Ganze Nächte verbrachte er in inbrünstigem Gebet; oft ging er in den Tempel und hat sogar mitten im Volksgedränge den Blick gen Himmel erhoben und öffentlich gebetet. Schließlich hat er, ans Kreuz geheftet, inmitten der Todesschmerzen mit lauter Stimme und unter Tränen den Vater angerufen.
14 Halten wir also am unerschütterlichen Grundsatz fest: Um seiner hohen Würde und seiner Berufspflicht gerecht zu werden, muss der Priester das Gebetsleben mit außergewöhnlicher Hingabe pflegen. Allzu oft ist ihm leider das Gebet eher eine Gewohnheit als ein Herzensbedürfnis. Zu bestimmten Stunden erledigt man ohne innere Anteilnahme das Brevier oder verrichtet nur spärliche Gebete und denkt tagsüber kaum mehr daran, sich an Gott zu wenden und sein Herz zu ihm zu erheben. Und doch sollte der Priester viel eifriger als irgend jemand Christi Gebot befolgen: Man muss allzeit beten (43), ein Gebot, das Paulus mit Nachdruck betont: Seid beharrlich im Gebete, seid wachsam im Geiste der Danksagung (44), betet ohne Unterlaß! (45)
Gebet für sich und die andern
Wer vom Verlangen nach persönlicher Heiligung sowie von der Sorge um das ewige Heil des Nächsten beseelt ist, dem bieten sich ja im Lauf eines Tages unzählige Gelegenheiten, sich zu Gott zu erheben. Geheime Herzensnöte, heftige und hartnäckige Versuchungen, Mangel an Tugendkraft, Schlaffheit und Erfolglosigkeit im Wirken, häufige Vergehen und Nachlässigkeiten und schließlich die Furcht vor Gottes Gericht: all das drängt uns gebieterisch, Gott unser Leid zu klagen, seine Hilfe zu erflehen und bereitwillig unsere Verdienste bei ihm zu vermehren.
Und zwar müssen wir ihm nicht nur unser eigenes Leid klagen. Inmitten der allgemeinen und stets weiter umsichgreifenden Sündenflut obliegt es vor allem uns, im Gebet Gottes Barmherzigkeit anzurufen und Christus im allerheiligsten Altarssakrament, den überaus gütigen Spender aller Gnaden, mit der Bitte zu bestürmen: Verschone, o Herr, verschone dein Volk (46)
(Apostolisches Mahnwort Haerent animo an den katholischen Klerus, 1908)


Gemälde von Pius X. in Castel Gandolfo

Sonntag, 20. August 2017

Clairvaux

Bernhard von Clairvaux, Clairvaux


Clairvaux wurde von Bernhard von Clairvaux als drittte Tochtergründung von Citeaux  1115 aufgebaut. 1153, als Bernhard starb, waren der Abtei 80 Männer  und 66 Frauenklöster unterstellt. Die Abtei wurde 1791 infolge der Französischen Revolution aufgehoben. Die Kirche wurde 1819 abgerissen, heute dient Clairvaux als Gefängnis.
Besucher können im Zuge einer Führung das Laiengebäude aus dem 12. Jh. und den großen Kreuzgang aus dem 18. Jh. besichtigen.








Samstag, 19. August 2017

Johannes Eudes, Apostel der liturgischen Verehrung des Herzens Jesu

Johannes Eudes, Joan Eudes, Petersdom, Rom


Johannes Eudes, Priester und Ordensgründer. Johannes Eudes wurde am 14. November 1601 in der Normandie geboren und war zuerst Oratorianer, 1625 empfing er die Priesterweihe. Johannes Eudes ist einer der Erneuerer des religiösen Lebens in Frankreich. Er war ein volkstümlicher Prediger mit gesunden Ansichten. Während der Volksmissionen diagnostizierte er einen jämmerlichen Bildungsstand der Pfarrer. 1643 gründete er deshalb eine Weltpriesterkongregation, die „Eudisten“, mit dem Ziel, in Seminaren eine gediegene Priesterausbildung zu ermöglichen, aber auch, um den romfeindlichen Jansenismus zu bekämpfen. 1644 folgte die Gründung einer Schwesternkongregation. Er verbreitete vor allem die Verehrung des heiligsten Herzens Jesu und des reinsten Herzens Mariens. Diesen Kult begründete er auch theologisch. Eudes starb 79-jährig am 19. August 1680 zu Caen, wo er auch beigesetzt wurde. Er wurde 1925 heilig gesprochen und erhielt von Pius XI. den Titel „Urheber, Lehrer und Apostel der liturgischen Verehrung des Herzens Jesu“.
(Martyrologium Sancrucense)



Jesus, Du liebst Deine Mutter sehr und wirst sie ewig lieben.
Ich bete Dich an und danke Dir,
daß Du Maria mit der Fülle Deiner Liebe beschenkt
und sie uns zur Mutter gegeben hast.

Jesus, ich bitte Dich um Verzeihung
für meinen Undank gegen Dich und Deine Mutter.
Ich gebe mich Dir hin.
Gib mir eine kindliche Liebe zu Maria
und Deinen Eifer, sie zu verehren.

Maria, Mutter mit dem liebenden Herzen,
Dir bringe ich mich ganz dar.
Durch die Gnade Deines Sohnes
möchte ich Dir so gerne dienen, Dich lieben und ehren
und alle dazu führen, Dich zu lieben und zu ehren.

(J. Hector, Apostel Jesu und Mariens, der hl. Johannes Eudes, 214)

Kreuzigungsgruppe, Grosvenor Chapel, London

Freitag, 18. August 2017

Kaiserin Helena im Trierer Dom

Trierer Dom


Der Trierer Dom St. Peter ist nicht nur die älteste Kirche Deutschlands, sondern auch das älteste Bauwerk Deutschlands, das in seiner 1700-jährigen Geschichte ununterbrochen seinem ursprünglichen Zweck als Bischofskirche diente und bis heute dient. Von seinem ältesten Baukern, dem "Quadratbau" aus dem 4. Jahrhundert, bis hin zur Gegenwart des 21. Jahrhunderts können alle Phasen der Bau-, Kunst- und Glaubensgeschichte Europas zurückverfolgt werden.

Der Dom ist zudem eine bedeutende Wallfahrtsstätte. Der Überlieferung nach brachte im 4. Jahrhundert die Mutter Kaiser Konstantins, die Heilige Helena, die Tunika Christi, den Heiligen Rock, von ihrer Pilgerreise mit nach Trier, wo er im Jahr 1512 erstmals öffentlich gezeigt wurde und Anlass zu großen Wallfahrten gab, zuletzt im Jahr 2012.




In Trier gibt es eine christliche Gemeinde seit ungefähr 270 nach Christus mit den ersten Bischöfen Eucharius, Valerius und Maternus. Der Versammlungsort der ersten Gemeinde war vermutlich eine Hauskirche innerhalb der Stadtmauern. Das Toleranzedikt des Jahres 311 und die Vereinbarungen des Kaisers Konstantin und Licinius in Mailand im Jahr 313 gewährte den bislang verfolgten Christen Religionsfreiheit. Unter Bischof Agritius, der 314 erstmals erwähnt wird, wurde über einem Wohnhaus in den Jahren 310 bis 320 eine erste große Basilika errichtet. Reste von ihr sind heute in den Ausgrabungen unter der Dom-Information zu besichtigen.
Unter Bischof Maximin (329 bis 346) wurde die erste Basilika nach Norden und nach Osten zu einer monumentalen Kirchenanlage mit vier Basiliken, einem Baptisterium und zahlreichen Nebengebäuden erweitert. Das Trierer Kirchenzentrum war damit eine der größten Kirchenanlagen des 4. Jahrhunderts.
Im Bereich des Doms wurde ab dem Jahr 340 ein weiterer Neubau, der "Quadratbau" errichtet, dessen Außenmauern noch heute den Kern des Doms bilden.
(Quelle: Dominformation)



Helena, die Mutter Konstantins
Zwei seitliche Treppenaufgänge führen zu einer Plattform vor der vergoldeteten Gittertür der Heilig-Rock-Kapelle. (..) An den Treppenaufgängen stehen die monumentalen weißen Marmorstatuen des Kaiser Konstantins (als des Gründers des Domes) und seiner Mutter Helena, die die Leidens-werkzeuge Jesu, vor allem aber den Heiligen Rock Jesu nach Trier brachte.
(Kirchenführer)





Als eine der bedeutendsten Frauengestalten nicht nur Triers, sondern der gesamten Spätantike gilt Kaiserin Helena, die Mutter Konstantins des Großen. Obwohl sie als Förderin des frühen Christentums und mutmaßliche Entdeckerin des Kreuzes Christi im Heiligen Land bis heute populär ist, liegt ihre Herkunft im Dunkeln: Nach überwiegender Meinung war ihr Geburtsort um 248/50 Drepanon in der Provinz Bithynien am Bosporus. Wahrscheinlich stammte sie aus einer Schankwirtsfamilie und war anfangs selbst als Herbergswirtin tätig. Aufgrund ihrer niederen Herkunft schien für Helena zunächst kein gesellschaftlicher Aufstieg möglich.

Vom Sohn zur „Augusta“ ernannt.
Doch dann trat ein junger römischer Offizier namens Flavius Constantius Chlorus in ihr Leben, der spätere Mitregent des Christenverfolgers Diokletian. Aus ihrer Lebensgemeinschaft ging zwischen 272 und 280 ein Sohn hervor, der den Namen Konstantin erhielt. Als Constantius I. im Jahr 293 zunächst zum Caesaren und zwölf Jahre später sogar zum Augustus ausgerufen wurde, verstieß er Helena aus politischen Gründen. Ihr Schicksal nahm erst nach seinem Tod 306 eine entscheidende Wende: Ihr Sohn Konstantin, der vom Heer des Vaters im heutigen York zum Kaiser ausgerufen wurde, holte sie nach seinem Regierungsantritt zu sich an den Hof nach Trier und erwies ihr kaiserliche Ehren. Davon zeugen zahlreiche Münzen mit ihrem Bildnis und der Aufschrift „Augusta Flavia Iulia Helena“.

Christliche Förderin
Die Kaiserin förderte in jeder Weise das sich ausbreitende Christentum. Im Alter von vermutlich 79 Jahren reiste sie ins Heilige Land. Dort ließ sie Grabungen vornehmen und stieß dabei auf die Reliquien des Heiligen Kreuzes und des Heiligen Grabes. An der Fundstelle veranlasste sie den Bau einer Basilika, der Grabeskirche. Darüber hinaus wird sie mit zahlreichen weiteren Kirchenbauten in Verbindung gebracht, darunter dem Vorgängerbau des heutigen Trierer Doms. Auch die Überführung des Heiligen Rocks und der Gebeine des Apostels Matthias nach Trier werden ihr zugeschrieben. Im Stadtteil Euren begegnet man ihrem Namen auf Schritt und Tritt. Als Pfarrpatronin der Kirchengemeinde ist sie im Bewusstsein der Bürger sehr präsent. Die Pfarrkirche steht auf den Überresten einer römischen Villa, in der sie eine zeitlang gewohnt haben soll. Die Kaiserin starb vermutlich am 18. August 330 in Nikomedien (Izmir).
Quelle: Trierde



Kaiser Konstantin, Dom St. Peter, Trier

Aufgang zum Heiligen Rock


Am Grab der Kaiserin Helena in Rom
 
Die Helenenkapelle in der Grabeskirche

Die Auffindung des hl. Kreuzes durch Helena

Die Kreuzesreliquie in S Croce in Gerusalemme

St. Gereon in Köln, eine Gründung Helenas



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